Im Land der goldenen Pagoden

Myanmar

Beschreibung

Reiseleitung: Deutsch sprechende Reiseleitung
Teilnehmerzahl: Minimum: 2 Personen/ Maximum: 15 Personen
Anmeldeschluss: 30 Tage vor Reisebeginn
Termine: Montag ab Mandalay

TAG 1: ANKUNFT MANDALAY (A)

Ankunft in Mandalay.
Mandalay, die größte Stadt Myanmars, war die letzte Hauptstadt des Landes, bevor die Briten endgültig die Herrschaft über die Region übernahmen und so hat die Stadt bis heute noch immer große kulturelle und geschichtliche Bedeutung. Die buddhistischen Klöster in und um Mandalay gehören zu den wichtigsten des Landes. Über die Hälfte aller Mönche in Myanmar leben im Gebiet dieser Stadt. Herzlich Willkommen in Myanmar! Nach Ihrer Ankunft am Flughafen in Mandalay werden Sie von Ihrer Reiseleitung begrüßt und es erfolgt der Transfer zum Hotel. (Ihr Hotelzimmer steht ab ca. 14Uhr zur Verfügung. Ihr Gepäck kann schon vorher im Hotel untergestellt werden bzw. ist ein früherer Bezug der Zimmer je nach Verfügbarkeit am Anreisetag möglich.) Nach der kurze Pause im Hotel besichtigen Sie die berühmte Mahamuni Pagode mit der fast 4m hohen Buddha-Statue, welche sehr von den Einheimischen verehrt wird. Die Gläubigen haben über die Jahre so viele Goldblättchen auf den Buddha geklebt, dass dessen Gewand schon fast wie ein flauschiger Mantel wirkt. Direkt im Anschluss besuchen Sie verschiedene Handwerksviertel, in denen u.a. Goldblatthersteller, Bronzegießer und Steinmetze wohnen und arbeiten. Bei einem Bummel entlang der kleinen Läden und Werkstätten erhalten Sie einen Einblick in die Kunstfertigkeit der Burmesen in Mandalay, welche hier auch Holzwaren und Wandteppiche herstellen. Besonders interessant ist aber die Anfertigung von Blattgold, denn die angewandte Technik hat sich seit Jahrhunderten nicht verändert. Genau so wurden auch alle Kunstwerke am königlichen Hof verschönert. Auch der Besuch der Kuthodaw Pagode steht selbstverständlich auf Ihrem Programm. Hier befinden sich 729 Marmortafeln, in die die Lehre Buddhas gemeißelt ist, sodass man es auch “das größte Buch der Welt” nennt. Zum Abschluss dieser sehr interessanten Tagestour besichtigen Sie das Shwenandaw Kloster. Die Anlage ist das einzige Gebäude des ehemaligen Königspalastes aus dem 19. Jahrhundert, das dem großen Feuer 1945 entging, weil es 1880 außerhalb der Palastmauern aufgebaut wurde. Das Kloster aus Teakholz ist für seine exzellenten Holzschnitzereien bekannt. Nachmittag starten Sie mit Ihrer Reiseleitung zum Mandalay Hill. Auf dem Gipfel des 236 m hohen Berges erleben Sie den goldigen Sonnenuntergang, wenn der Tag in die Nacht übergeht. Gemeinsamen Willkommenabendessen in einem lokalen Restaurant.
Übernachtung in Mandalay.

TAG 2: MANDALAY – SAGAING – AVA – AMAPURA – MANDALAY (F)

Heute unternehmen Sie einen Ausflug in den Süden Mandalays, zu den ehemaligen Hauptstädten Burmas aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Am Morgen überqueren Sie über den Brückenweg den Ayeyarwady (=Irrawaddy), um nach Sagaing zu gelangen. Die Stadt ist besonders durch ihr einzigartiges Ensemble aus wunderschöner Landschaft sowie einer beeindruckenden Anzahl weißbemalter Tempel und Klöster bekannt. Sagaing wird heute auch als religiöses und spirituelles Zentrum Myanmars gesehen und ist Heimat von mehr als 3000 Mönchen. Auf Ihrem Besichtigungsprogramm stehen die Swan Oo Pon Nya Shin Pagode und die U Min Thone Sae Pagode. Sie besuchen auch den lokalen Markt von Sagaing, der u.a. eine Auswahl verschiedener Töpfer- und Silberwaren bietet. Ein zusätzlicher Stopp in einem kleinen Töpferdorf verrät Ihnen mehr über die Herstellung der typischen Wassergefäße, die man in ganz Myanmar sieht. Nun setzen Sie die Reise fort und fahren ein kleines Stück mit der Fähre bis nach Ava (Inwa). Die Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z.B. das Kloster Bagaya und die Ruinen des Königlichen Palastes, werden Sie ganz entspannt während einer Pferdekutschfahrt erkunden. Sie sitzen gemütlich zusammen (je 2 Personen pro Kutsche) und können Ihren Blick auf die kleinen Dörfchen werfen, die sich zwischen den Ruinen von Ava befinden. Dann geht es mit dem Auto weiter nach Amarapura. Der Name der alten Hauptstadt bedeutet „Stadt der Unvergänglichkeit“. Bevor Sie das Kloster Mahagandayon besuchen, in dem ca.1000 Mönche leben, halten Sie an einem kleinen Laden, in dem Seidenwaren hergestellt werden. Nachdem Sie durch die Klosteranlage gewandelt sind, laufen Sie über die 200 Jahre alte und aus Teakholz gefertigte 2km lange UBein Brücke. Nach Rückkehr ins Hotel in Mandalay steht Ihnen der verbleibende Tag zur freien Verfügung.
Übernachtung in Mandalay

TAG 3: MANDALAY – BAGAN (Tageskreuzfahrt) (F, M)

Nach dem zeitigen Frühstück werden Sie abgeholt und zum kleinen Fährhafen von Mandalay gebracht. (die Fahrplan von der Kreuzfahrt 06:00 – 17:00) Heute können Sie sich an Bord einer Tageskreuzfahrt auf dem Weg nach Bagan entspannen. Auf der südwärts gehenden Fahrt haben Sie Gelegenheit, das Leben entlang des Flussufers zu beobachten. Es erwarten Sie kleine Dörfer und geschäftige Fähranlegestellen. Mittagessen wird an Bord serviert. Am späten Nachmittag tauchen am Horizont die ersten Pagoden auf und Sie erreichen Bagan. 230 Jahre lang, vom 11. bis zum 13. Jahrhundert, als Bagan die Hauptstadt des Landes war, entstanden über tausend Stupas, Tempel und Klöster und die meisten sind heute noch als Ruinen erhalten. Bagan ist eine der beeindruckendsten archäologischen Orte in ganz Südost- Asien. Anmerkung: zwischen Mai-September ist es möglich, dass die Bootsfahrt aufgrund des Mangels an Passagieren nicht stattfinden kann. In diesem Fall wird die Strecke Mandalay-Bagan per Flugzeug zurückgelegt. Übernachtung in Bagan.

TAG 4: BAGAN (F)

Ein sehr interessantes Tagesprogramm führt Sie heute durch die “Wunder von Bagan”. Als Bagan vom 11. bis 13. Jahrhundert die Hauptstadt Myanmars war, ließen die Herrscher des Landes tausende wunderschöne Stupas und kleine Tempel erbauen, welche heute noch in ihrer Pracht erhalten sind. Die beeindruckende Tempelwelt an den Ufern des Ayeyarwady-Flusses hat schon unzählige Besucher verzaubert und wird auch Sie heute in ihren Bann ziehen. Als Einführung in die Geschichte Bagans besuchen Sie zunächst die goldene Shwezigon Pagoda, den wichtigsten Reliquienschrein der Stadt. Im Anschluss besichtigen Sie den nahe gelegenen Höhlentempel Wetkyi-In Gubyaukgyi mit kunstvollen Wandmalereien sowie dem eleganten Htilominlo Tempel, bekannt für seine filigranen Stuckschnitzereien und glänzende Sandstein-Dekorationen. Am Nachmittag steht einer der schönsten Tempel – das architektonische Meisterwerk – der Ananda Tempel auf dem Programm. Die Anlage wurde im Mon Stil errichtet und beherbergt zwei einzigartige Buddhastatuen die je nach Betrachtungswinkel, ganz unterschiedlich auf den Besucher wirken. Nebenan befindet sich Ananda Okkyaung, ein kleines rotes Backsteinkloster, eine der wenigen erhaltenen Anlagen aus der Zeit des frühen Bagans. An den Innenwänden befinden sich Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert, die das Leben Buddhas und auch Teile der Geschichte Bagans abbilden. Nach dieser Besichtigungsrunde nehmen Sie gemütlich auf einer Pferdekutsche Platz und lassen sich ganz gemächlich durch Bagan kutschieren. Je nach Zeitplan haben Sie die Möglichkeit den Sonnenuntergang über dem weiten Gebiet von Bagan, von der oberen Terrasse eines Tempels zu genießen.
Übernachtung in Bagan.

TAG 5: BAGAN (F)

Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.
Übernachtung in Bagan.

TAG 6: BAGAN – HEHO – INLE SEE (F)

Abholung zum Flughafentransfer und Flug nach Heho, dem Ausgangspunkt für Ihre Reise zum Inle See. Von Heho führt Sie eine angenehme Fahrt (ca. 1h) durch das Shan-Hochplateau bis nach Nyaung Shwe. Auf dem Weg besuchen Sie das Kloster Shwe Yan Pyay mit wunderschönen Schnitzereien und Buddha-Statuen. Durchqueren Sie die schöne Natur und belohnen Sie sich am Ziel mit einem guten Glas Wein. Aus der Region Nyaung Shwe geht es entlang flacher Wege, vorbei an kleinen Farmen und Dorfgemeinden bis zum Weinanwesen „Red Montain“. (je nach Hotelauswahl ca. 5-10km pro Strecke). Hier, inmitten der Shan Hills, haben Sie die Möglichkeit die gute Qualität des hier angebauten Weines zu probieren. Anschließend geht es wieder zurück zum Nyaung Shwe. Bei Ankunft in Nyaung Shwe steigen Sie auf Boote mit Außenbordmotoren (4 Personen pro Boot) um und fahren über den auf 900 m ü.M. liegenden üßwassersee. Während Ihrer Anreise werden Ihnen bereits die Einheimischen vom Volk der Intha entgegenkommen. „Die Menschen vom See“ bewohnen die Region seit Jahrhunderten und haben ihre Wohn- und Lebensweise auf den See ausgerichtet. 70.000 Menschen leben auf Stelzenhäusern und bepflanzen schwimmende Beete, die sie nach Belieben verschieben und transportieren können. Besonders auffallend sind die einzigartigen Fischernetze und die sehr spezielle Art des Ruderns, denn die Inthas nutzen die „Einbein-Rudertechnik“ um mit ihren Booten voranzukommen. Je nach Zeitplan können Sie an diesem Abend noch einen kleinen Spaziergang am See machen und die ruhige Atmosphäre genießen.
Übernachtung am Inle See.

TAG 7 : INLE SEE (F)

Ihre Reiseleitung holt Sie nach dem Frühstück im Hotel für einen Tagesausflug an den Inle See ab. Für Ihren „Morgen als Einheimischer“ werden Sie mit traditionellen Intha Hosen und Hüten ausgestattet. Dann gehen Sie an Bord Ihres privaten Motorbootes (an Bord befinden sich Holzstühle mit Kissenauflage, Schwimmwesten und Sonnenschirme für den Schutz vor Sonne und Wind, sowie Decken in den Wintermonaten). Der Morgen beginnt mit einem Besuch des Morgenmarktes, der im 5-Tagestakt rotiert. Zu diesen täglichen Märkten kommen Menschen von allen Seeseiten um sich zu treffen und Ware zu kaufen und zu verkaufen. Mit etwas Glück haben Sie dort die Gelegenheit Menschen der Stämme Pa-Oh, Inthar und Shan in ihrer traditionellen Kleidung zu sehen. Ihre Reiseleitung wird Ihnen bei Ihrem Bummel über den Markt die lokalen Produkte und Waren die zum Verkauf stehen erläutern. (Anmerkung: An Vollmond und Neumondtagen gibt es keine Märkte). Anschließend geht es weiter zum Khaung Daing Dorf, das sich am Westufer des Sees befindet. Das Dorf ist bekannt für sein traditionelles Shan Tofu – gebratene Tofukräcker und andere dreickeckig gefaltete Tofuleckereien. Sie haben die Möglichkeit zuzusehen (und evtl. auch mitzumachen)wie die Sojabohnen gesiebt, gekocht und zu Bällchen geformt werden und wie man anschließend Tofuküchlein formt, die in der Sonne getrocknet werden. Des Weiteren besuchen Sie ein Dorfkloster für eine kurze Teepause und Snacks. Dies ist eine wunderbare Erfahrung und bringt Sie dem lokalen Leben am Inle See näher. Sie kehren dann wieder auf den Hauptteil des Sees zurück und fahren durch kleine Wasserstraßen, während Sie zu Häusern auf Stelzen fahren, deren Bewohner Holzboote herstellen. Je nach Jahreszeit Ihres Besuches, können Sie die traditionellen Methoden des Bootbaus in verschiedenen Phasen beobachten – vom Bau des Rahmens bis hin zur letzten Lackierung des Bootes. Anschließend besuchen Sie das Nga Hpe Chaung Kloster, welches durch seine Shan‐Buddha‐Sammlung bekannt ist. Im Anschluß fahren Sie weiter zur bedeutendsten Anlage des Sees, der Phaung Daw Oo Pagode, mit den 5 heiligen und mit Blattgold beklebten Buddhafiguren. Auf dem Programm steht weiterhin die Longyi‐Handweberei in Inpawkhone. Longyi ist die traditionelle Kleidung der Inthas, welche auch heute noch sehr gerne von den Einheimischen getragen wird. Bevor Sie ins Hotel fahren, stoppen Sie noch an einer Fabrik in der die typischen burmesischen Zigarren in Handarbeit hergestellt werden. Nachmittags kommen Sie wieder in Ihrem Hotel an.
Übernachtung am Inle See.

TAG 8: INLE SEE – HEHO – YANGON (F)

Am Morgen haben Sie noch ein wenig Zeit, um einen Blick auf den See und die wunderschöne Umgebung zu werfen.Gegen Mittag erfolgt dann der Transfer zurück zum Flughafen nach Heho und Flug nach Yangon. Ankunft Yangon und Transfer zum Hotel und Zeit für eigene Erkundungen am Abend.
Übernachtung in Yangon.

TAG 9: YANGON (F, A)

Yangon, einstmalig Rangun, ist noch immer eine friedlich verschlafene Stadt. Durch den Mix aus schöner Kolonialarchitektur und modernem burmesischen Alltagsleben, ist Yangon eine der interessantesten und authentischsten Hauptstädte Südostasiens. Heute Nachmittag gehen Sie auf eine Entdeckungsreise durch die Innenstadt mit den verschiedenen Facetten der Architektur, Religionen und Ethnien. Sie beginnen in Chinatown bei einem traditionellen Chinesischen Tempel und spazieren durch die lebhaften Straßen der Nachbarschaft. Dann besuchen Sie die goldene Sule Paya Stupa, in der ein Haar von Buddha aufbewahrt wird. Es besteht die Möglichkeit zu einem Handleser zu gehen (auf eigene Kosten). Viele Burmesen besuchen regelmäsig Wahrsager oder Astrologen, v.a. wenn grosse Ereignisse wie Hochzeiten, Prüfungen oder die Geburt eines Babys anstehen. Sie spazieren weiter zu dem Postamt und passieren viele Kolonialbauten wie z.B. das berühmte Strand Hotel. Am Ende der Tour erreichen Sie den Bogyoke Markt, welcher früher unter dem Namen Scott’s Market bekannt war. Hier können Sie durch die große Auswahl an typisch burmesischen Kunstgegenständen stöbern und ein schönes Reiseandenken kaufen.
Mittagpause im Hotel oder in einem Restaurant. Das Ziel schon vor Augen, geht es nun zu Myanmars prachtvollstem Monument ‐ der Shwedagon Pagode. Der heiligste Sakralbau des Landes wird Sie mit der achteckigen 90m hohen und mit Goldblättern bedeckten Hauptstupa begeistern. 64 weitere kleine Goldstupas umranden den beeindruckenden Komplex. Vor dieser einmalig schönen Kulisse genießen Sie den Sonnenuntergang an Ihrem letzten Abend in Myanmar. Transfer zurück zum Hotel und Zeit für eigene Erkundungen am Abend. Gemeinsamen Abschiedabendessen in einem lokalen Restaurant.
Übernachtung in Yangon.

TAG 10: ABREISE AB YANGON

Je nach gebuchtem Abflug steht Ihnen der Tag bis zum Transfer zum Flughafen zur freien Verfügung. Ihr Hotelzimmer steht bis 12Uhr zur Verfügung. Sollten Sie später abfliegen, kann das Gepäck gerne im Hotel untergestellt werden. Nach Verfügbarkeit ist auch ein Late Check‐Out möglich. Dieser kann kostenpflichtig sein.

Die Preise sind je nach gewünschtem Reisedatum unterschiedlich! Gern beraten wir Sie hierzu ausführlich!